Dieter Froelich - Erste Künstleredition der Casa di Goethe: Motiv Nr. 1

Dieter Froelich - Erste Künstleredition der Casa di Goethe: Motiv Nr. 1
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149,00 EUR
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Produktbeschreibung

Auflagenobjekt zu Goethes Reisetagebuch I

  • Dieter Froelich (geb. 1959)
  • Italienische Reise. 1786
  • Motiv Nr. 1 : minimalster Wortschatz "casa, porta, pesce, cavallo, minestra, tavola"
  • Erste Künstleredition der Casa di Goethe 1997
  • signiert und numeriert
  • einschließlich der Faksimile-Ausgabe des Reisetagebuchs in einer Box

Anlässlich der Eröffnung der Casa di Goethe in Rom im Jahr 1997 hat der AsKI als Träger der Einrichtung das Faksimile von "Goethes Reise-Tagebuch von 1786 - Tagebuch der Italienischen Reise für Frau von Stein" in zwei Bänden (Faksimile + Transkription) heruasgegeben.

Als intelligente und witzige Egänzung zu diesem Faksimileband schuf der Hannoveraner Künstler Dieter Froelich (geb. 1959, 1996 Stipendiat der Villa Massimo in Rom) in einer Künstleredition drei unterschiedliche Multiples "Italienische Reise 1786 - Tagebuch der Italienischen Reise für Frau von Stein" in je 18 Exemplaren pro Motiv. 

So entstanden Reisebegleiter ganz anderer Art, die spielerisch-ironisch 200 Jahre Reisekultur widerspiegeln. Diese Art von Reiseschatullen (Spanplattenboxen ca. 28 x 23 x 15 cm mit Haltegriff) wurden je nach Ausführung, neben dem Reisetagebuch als Lektüre und Wegweiser mit 'lebensnotwendigen' Ausrüstungsgegenständen für Reisende 'aufgerüstet'.

Sie können die Künstleredition jetzt zum Preis von 149 EUR je Motiv zzgl. Versandkosten erwerben (Stückpreis ehemals 980,- DM)

Goethe für alle - als Kunstmultiple und Tagebuch-Faksimile
Gäbe es den Zöllner alter Zeiten noch, der streng das Gepäck der Reisenden visitiert, bei manch einem Italienrückkehrer könnte er seltsame Dinge finden: Kästchen aus Spanplatten, Aktenköfferchen nicht unähnlich, die mal zwei Porzellanteller mit den Namenszügen "Johann Wolfgang" und "Charlotte", mal drei Wasserflaschen in den Farben der italienischen Trikolore oder sechs Worte Italienisch enthalten.
Zudem bemerkt besagter Zöllner jeweils eine beigepackte Buchkassette, die wie antik wirkt - ohne es aber wirklich zu sein.

Zur Eröffnung des Goethe-Museums in Rom, der Casa di Goethe, genau in der Wohnung, die sich der Weimaraner 1786/88 mit dem Malerfreund Tischbein teilte, hat der Hannoveraner Künstler Dieter Froelich im Auftrag des AsKI eine Edition aus drei verschiedenen Kunstobjekten geschaffen, mit der er ironisch die Grundbedürfnisse jedes Reisenden in seine künstlerisch-literarischen Schatullen packt.

Neben dem Notwendigsten zur Nahrung und Kommunikation legt der als Stipendiat der Villa Massimo (1996) dazu besonders prädestinierte Künstler das faksimilierte Tagebuch der "Italiänischen Reise" bei, das der Geheime Rat postalisch der fernen Frau von Stein zukommen ließ.

Mit seinen "Coffergen" (Goethe) in drei verschiedenen Ausführungen reiht sich Städel-Absolvent Froelich ein in die Nachfolge von Marcel Duchamps mutig zu Kunstwerken erklärten Ready-Mades, die der Franzose 1941 in seinen Koffer "La boîte-en-valise" packte, oder die kecken Verfremdungen des Alltags mittels der Fluxusobjekte von Robert Filliou bis Georges Brecht.
Zwischen Spanplatten ist spielerisch auch der Gedanke verwahrt, der Goethes Italienische Reise zu einem der "folgenreichsten Unternehmungen der deutschen Geistesgeschichte", so Rolf Hochhuth, gemacht hat: die enge Verbindung von Kunst und Literatur. ....
Gerd Korinthenberg in: Kulturberichte 1/98 

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