Am Fuße der Pyramide. 300 Jahre Friedhof für Ausländer in Rom

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Produktbeschreibung

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Eine Publikation der Casa di Goethe und des Cimitero Acattolico

Stanley-Price, Nicholas / McGuigan, Mary K. / McGuigan, John F.

136 Seiten, mit zahlr. farb. Abb.

AsKI / Casa di Goethe 2016

ISBN 978-3-930370-38-2

„Der schönste und würdevollste Friedhof, den ich je erblickte” erklärte der Dichter Percy Bysshe Shelley. Seit der Blütezeit der Grand Tour werden nicht-katholische Ausländer in Rom in der Nähe des pyramidenförmigen Grabmals des Caius Cestius beigesetzt. Der malerische Ort zog schon immer Maler, aber auch so unterschiedliche Schriftsteller wie Goethe, Henry James und Gabriele D’Annunzio in seinen Bann. In der römischen Schau sind zahlreiche Künstler mit ihren Werken vertreten, darunter J.M.W.Turner, Jacques Sablet, Jakob Philipp Hackert und Edvard Munch. Die beispiellose Bilderauswahl vermittelt die Schönheit dieses stillen Winkels der Ewigen Stadt und lässt die Faszination verständlich werden, die er auch heute noch auf seine Besucher ausübt.

Zum ersten Mal vermittelt eine Ausstellung einen Überblick darüber, wie Künstler seit Ende des 18. Jahrhunderts bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts den sogenannten “Protestantischen Friedhof” oder “Nicht Katholischen Friedhof bei der Pyramide” in ihren Bildern dargestellt haben. Mehr als vierzig Gemälde, Zeichnungen und Druckgraphiken zeigen die besondere Schönheit des Orts mit seinen hohen Bäumen, Grabdenkmälern und suggestiven Himmelsausschnitten. Gleichzeitig dokumentieren die Bilder die Geschichte und allmählichen Veränderungen des stillen Winkels im Schatten der im römischen Stadtteil Testaccio gelegenen Cestius-Pyramide.

Zu den bekanntesten Grabmälern (einige von Giovanni Battista Piranesi und Bertel Thorvaldsen entworfen) gehören die Ruhestätten von John Keats und Percy Bysshe Shelley, August von Goethe und dem Beat-Dichter Gregory Corso. Dario Bellezza, Carlo Emilio Gadda und Antonio Gramsci gehören zu den dort bestatteten Italienern. Das Gelände des heutigen Friedhofs wurde 1716 von Papst Clemens XI. zur Verfügung gestellt und diente zunächst als Grabstätte für die protestantischen Mitglieder des Exilhofs der Stuarts. Der malerische Ort zog schon immer Maler, aber auch so unterschiedliche Schriftsteller wie Goethe, Henry James und Gabriele D’Annunzio in seinen Bann. Zu sehen sind Werke von renommierten Künstlern wie J.M.W. Turner, Jacques Sablet, Walter Crane, Jakob Philipp Hackert e Ettore Roesler Franz, Karl Friedrich Schinkel und Edvard Munch. Gezeigt werden sowohl Veduten des gesamten Gräberareals an der Cestius-Pyramide als auch Ansichten einzelner Gräber. Mehrere Darstellungen nächtlicher Bestattungszeremonien illustrieren die besonderen Bedingungen, unter denen Protestanten beerdigt wurden.

Das Projekt steht unter der wissenschaftlichen Leitung von Dr. Nicholas Stanley-Price und unter der Schirmherrschaft der 15 Botschafter (Australien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Griechenland, Großbritannien, Irland, Kanada, Niederlande, Norwegen, Russland, Schweden, Schweiz, Südafrika, USA), die den Friedhof unter der Präsidentschaft von S.E. Peter McGovern, Botschafter Kanadas in Italien verwalten. „Wir freuen uns“, so der Kurator „dass uns zahlreiche Leihgaben aus verschiedenen europäischen Museen sowie aus deutschem, englischem, amerikanischem und skandinavischem Privatbesitz zugesagt wurden. Einige dieser Werke wurden noch nie in Italien gezeigt. Zum ersten Mal können sie nun zusammen in einer Ausstellung der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Die beispiellose Bilderauswahl lässt die Faszination verständlich werden, die der Friedhof auch heute noch auf seine Besucher ausübt.“

„Der verwunschene Cimitero Acattolico ist bis heute ein wichtiger Ort für die Römer und die in der Hauptstadt lebenden Ausländer. Viele Künstler sind dort begraben, andere haben den Friedhof an der Cestiuspyramide beschrieben oder gezeichnet. Die Förderung der Ausstellung „Am Fuße der Pyramide“ geschieht innerhalb einer langen Fördertradition, die immer wieder Rom in den Fokus nimmt und ist ganz im Sinne des Stifters Ernst von Siemens, der den Zugang zu Kunst und Kultur fördern wollte.“ Dr. Martin Hoernes, Generalsekretär der Ernst von Siemens Kunststiftung (Sponsor des Kataloges)

Der Ausstellungskatalog erscheint in drei Ausgaben: Deutsch, Englisch, Italienisch.

Katalogreihe der Casa di Goethe herausgegeben von Maria Gazzetti

Ausstellung in der Casa di Goethe, Rom, 23. September - 13. November 2016


 


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